Mutti hat bei Lydia angerufen und wegen eines Geschenks für Franziska nachgefragt. Sie hat vorgeschlagen, eine Puppenstube anstelle eines Bauernhofes zu kaufen. Sie hat sich allerdings eine unfreundliche Abfuhr von Lydia eingehandelt. Zuvor war andere spanischsprechende Frau am Telefon. Wahrscheinlich die Tante von Lydia. Beim letzten Umgang hatte Franziska außerdem von der „Oma” gesprochen, in einer Art und Weise, als ob diese bei ihr zuhause wäre. Ebenso sagte Lydia kürzlich erwähnt, dass Johanna trotz einer Bronchitis zuhause gut versorgt werde. Offenbar gibt es da also eine weitere Person in ihrem Haushalt. Wie macht sie das finanziell?
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24Mai
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21Mai
Ich telefoniere mit meinen Eltern. Ich sage, dass Umgangspfleger Baumer angerufen hat und sagte, dass er nächste Woche Mittwoch einen Termin mit Lydias Anwältin habe. Er werde mit ihr über Erleichterungen beim Umgang reden. Das ist natürlich totaler Unsinn, denn was wird die Anwältin anderes tun als weiter auf Verweigerung schalten.
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18Mai
Gegen 17.30 Uhr und sowie erneut um 18.30 Anruf bei Umgangsbegleiter Baumer. Er hat sich entgegen seines neuerlichen Versprechens heute wieder nicht gemeldet. Damit wird Franziskas Geburtstag am Sonntag vergehen, ohne dass ich sowie meine Eltern die Kleine sehen können. Ich spreche auf Baumers Anrufbeantworter und mache ihm deutlich, dass er sich nicht an Abmachungen hält und ich seine Methoden des Schweigens, Aussitzens und Nicht-Entscheidens sehr eigenartig finde. Lydia reagiert ebenfalls nicht auf meine schriftliche Bitte, ihr Einverständnis zur Kindergeldzulage für Riesterrente zu geben.
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12Mai
Um elf Uhr Termin bei meinem Hausarzt wegen meiner anhaltenden Erkältung, Knochenproblemen und grundsätzlicher Erschöpftheit aufgrund meiner privaten Probleme. Der Arzt nimmt mir Blut ab, tastet die Prostata ab, macht ein EKG, stellt erhöhten Blutdruck fest.
Danach Termin beim Psychotherapeuten Wolnzach. Er verspricht, eine ausführliche Stellungnahme zum Thema Pädophilie bis nächste Woche zu erstellen. -
09Mai
Telefonat mit Umgangsbegleiter Baumer. Er verspricht, sich am kommenden Freitag bei mir wegen Umgang am Geburtstag von Franziska zu melden. Er habe bereits mit Lydia gesprochen. Er sagt, es gebe da nach wie vor den Missbrauchsvorwurf durch Lydia. Das sei ein Problem. Er werde mit Herrn Russloff vom Jugendamt sprechen. Ich frage, was das soll, da Russloff seit langem nicht mehr involviert sei. Er sagt, dass Franziska in eine Spieltherapie gehe. Da werde sich zeigen, ob sie Auffälligkeiten zeigt. Ich weise Herrn Baumer darauf hin, dass dieselben Untersuchungen bereits vor einem Jahr im Kinderzentrum München gemacht wurden. Was soll das also jetzt noch? Er weicht aus, will offenbar keine Entscheidung treffen, verweist auf den bevorstehenden OLG-Termin. Diese Nulpe! Er ist vom Amtsgericht eingesetzt, um über den Umgang zu entscheiden. Dann soll er seine Aufgabe auch wahrnehmen.
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06Mai
Umgang um 10.30 Uhr. Franziska und Johanna sind gut drauf. Ruhiges Spielen, keine Aufgeregtheiten, gute Verabschiedung. Nachmittags fahre ich zu meinen Eltern.
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30Apr
Ich telefoniere mit einer Rechtsanwältin in Traunstein. Herr Rosener ist völlig deplatziert, ich brauche eine durchsetzungsstarke Person. Wir vereinbaren Gesprächstermin.
Mutti ruft an. Sie habe mit Lydia telefoniert wegen eines Geschenks für Franziska zum Geburtstag. Lydia habe gesagt, darüber müsse sie mit ihrem Mann, also mit mir, reden. Na, dann tue das mal. -
28Apr
Anruf bei Umgangsbegleiter Baumer, was denn nun mit dem Umgang zu Weihnachten ist. Er wollte sich diese Woche melden, wie auch schon vor drei Wochen. Er hat sich aber nicht gemeldet. Dieser Mann ist die personfizierte Schlaftüte.
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25Apr
Ich überweise 600 Euro an den Detektiv in Lima. Er bestätigt den Eingang des Geldes und signalisiert, dass er recherchiere. Da bin ich mal gespannt.
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22Apr
Anruf bei Rechtsanwalt Rosener. Ich sage, dass das Amtsgericht bislang die Scheidung immer noch nicht an Lydia zugestellt habe, obwohl ich bereits vor drei Wochen bezahlt habe und der Antrag vor zwei Monaten eingereicht worden ist. Offenbar ist Rosener eine Totalpflaume, völlig lethargisch. Immerhin verspricht er, beim Amtsgericht anzurufen und nachzufragen. Später ruft er mich zurück. Angeblich gehe die Scheidung noch heute beim Amtsgericht raus. Das heißt, Lydia müsste sie morgen oder übermorgen haben. Ich habe den Eidnruck, als zeichnet sich dieses oberbayerische Provinzgericht vor allem durch Untätigkeit aus. Als herrsche dort eine gigantische Inkompetenz in dieser steuerfinanzierten Behörde.
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