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April 2012
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  • 28Apr

    Ein Brief von Richter a.D. Burkstock geht ein. Er empfiehlt, einen bekannten übergeordneten Gutachter einzufordern, der das Plopp-Gutachten auseinander nimmt. Er kritisiert außerdem unreflektierte Argumentation des Amtsgerichtes. Insgesamt zieht er sich gegenüber dem Erstgespräch aber deutlich zurück, als ob er verärgert wäre, dass ich einen eigenen Anwalt suche statt auf seinen Vorschlag einzugehen. Dabei hatte er die von ihm erwähnte Anwältin nur als letzte Möglichkeit angeführt.

  • 25Apr

    18 Uhr, Termin bei Therapeut Wolnzach. Ich berichte von der Situation, dass es mir schlecht geht und sich die Depressionen zunehmend manifestieren.

  • 23Apr

    Ein Brief von der neuen Umgangsbegleiterin liegt im Briefkasten. Sie schreibt, heute um 9.30 Uhr wäre ein Vorgespräch. Super. Um diese Uhrzeit arbeite ich gewöhnlich. Ich leide, dass ich meine Kinder nicht sehen kann. Es tut weh, einfach nur noch weh.

  • 20Apr

    Donnerstag bis Sonntag Mountainbiken in Friaul, Nähe Tarvisio. Bin mit Volkmar und Vater unterwegs.

  • 18Apr

    Treffen mit Rechtsanwältin Kanzfeld. Ich hatte kürzlich mit ihr über meinen Fall gesprochen. Sie wollte ein paar Tage darüber nachdenken, ob sie ihn übernimmt. Nun teilt Sie mir mit, dass sie dies nicht tun werde. Sie habe zu wenig Erfahrung in Familiensachen. Außerdem arbeite sie nur Teilzeit. Nachmittags zu Volkmar, dann weiter nach Kärnten, wo wir abends in Gmünd Vater treffen.

  • 15Apr

    Ich stelle weitere Unterlagen für Richter a.D. Burkstock zusammen und bringe sie nachmittags bei ihm in Traunstein vorbei. Abends dann noch ein Termin bei meinem Rechtsanwalt, Herrn Rosener: Manöverkritik, Anmerkungen zum Protokoll, Infos zur Scheidung. Ich fahre nach Hause.

  • 12Apr

    Ein heißer Tag. Das lang geplante Treffen mit Manolo im Wilden Kaiser findet statt. Er berichtet mir von seinen eigenen Erfahrungen mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs. Während seiner Erzählungen komme ich mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass ich meine Kinder womöglich aufgeben muss. Die Mutter hat einfach eine viel zu starke Stellung. Als Mann und Vater hat man da keine Chance. Wenn eine Mutter den Umgang ihrer Kinder mit dem Vater unterbinden will, kann sie das tun. Wird eine Frau zur Mutter, wird sie zur Waffe.

  • 10Apr

    Sonntag. Ich schreibe weiter an meiner Stellungnahme. Nachmittags fahre ich in den Wilden Kaiser. Unterwegs jogge und bade ich. Das tut gut.

  • 08Apr

    Samstag. Ich schreibe den ganzen Tag an der Stellungnahme zum Beschluss des Amtsgerichtes E.

  • 07Apr

    Ich schleppe mich mühsam durch den Tag. Ich faxe an Frau Poller, dass ich an der kurzfristig für nächsten Montag angesetzten Helferkonferenz nicht teilnehmen könne, da ich lange geplante, unaufschiebbare Termine habe. Abends gehe ich zu Fuß von der Redaktion bis zum Isartor. Ein warmer Sommerabend, ich trinke ein Bier, fühle mich elend.

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