{"id":1800,"date":"2019-05-21T21:57:18","date_gmt":"2019-05-21T19:57:18","guid":{"rendered":"http:\/\/54055846.swh.strato-hosting.eu\/?p=1800"},"modified":"2019-05-21T21:57:18","modified_gmt":"2019-05-21T19:57:18","slug":"oh-bahn-oh-wahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bergsturz.net\/?p=1800","title":{"rendered":"Oh Bahn, oh Wahn"},"content":{"rendered":"<p>Wie schafft man es, als eigentlich bahnfreundlich eingestellter Mitb\u00fcrger, an der Bahn zu zweifeln? Indem man Bahn f\u00e4hrt. Je \u00f6fter man f\u00e4hrt, desto mehr zweifelt man. Die Zweifel steigern sich zur Verzweiflung, die Verzweiflung zur Wut. Weil man den Eindruck hat, dass das Unternehmen (die Unternehmen) es nicht nur nicht kann, sondern ihre Kunden systematisch f\u00fcr dumm verkauft. Um es drastisch zu formulieren: Die Bahn, und hier ist auch die S-Bahn M\u00fcnchen gemeint, verarscht einen nicht nur einmal. Diese Organisationen schaffen das Kunstst\u00fcck, ihre Kunden innerhalb kurzer Zeit gleich mehrfach zu verarschen.<\/p>\n<p><strong>Beispiel 1: <\/strong><br \/>\nS-Bahnhof Grafing Stadt: Wir wollen nach M\u00fcnchen. Es gibt st\u00fcndlich eine Regionalbahn, die Grafing Stadt um xy:44 Uhr verl\u00e4sst. Kurz darauf soll sie in Grafing Bahnhof ankommen, nicht einmal zwei Kilometer entfernt, wo der Fahrgast dann in den Meridian um xy:51 Uhr nach M\u00fcnchen umsteigen kann.<br \/>\nDas Problem: In gesch\u00e4tzt 50 Prozent der F\u00e4lle kommt die Regionalbahn in Grafing Stadt einige Minuten, manchmal auch zehn Minuten, zu sp\u00e4t an. Das hei\u00dft, der Anschlusszug in Grafing Bahnhof ist damit weg. Das macht man einmal, zweimal, f\u00fcnfmal. Irgendwann hat man den Glauben an die Verl\u00e4sslichkeit der Regionalbahn verloren und man fragt sich, wieso die Bahn \u00fcberhaupt einen Fahrplan eingef\u00fchrt hat, wenn sie ihn nicht einh\u00e4lt? Leute, dann lasst die Regionalbahn doch irgendwann kommen, nach dem Zufallsprinzip, aber suggeriert nicht eine Anschlussverbindung, die es de facto nicht gibt. \u00dcbrigens: Jeder halbwegs mitdenkende Mensch in Grafing, der den Meridian in Grafing Bahnhof erwischen will, f\u00e4hrt mittlerweile mit dem Rad oder mit dem Auto direkt dorthin und verl\u00e4sst sich nicht auf die Regionalbahn.<\/p>\n<p><strong>Beispiel 2: <\/strong><br \/>\nGrafing Bahnhof. Wir sind mit dem Radl angereist und wollen auf Gleis 3 den Meridian um xy:51 Uhr nach M\u00fcnchen nehmen. Es w\u00e4re wichtig, wir haben einen Termin. Die elektronische Zuganzeige verk\u00fcndet, dass es aufgrund von technischen Probleme zu Fehlern bei der Wagenstandsanzeige kommen k\u00f6nne, aber das tangiert uns eigentlich nicht. Immerhin ist der Meridian p\u00fcnktlich angek\u00fcndigt. Am selben Bahnsteig gegen\u00fcber wartet auf Gleis 2 eine S-Bahn, die einige Minuten vor dem Meridian nach M\u00fcnchen und dann weiter nach Tutzing fahren wird. Doch der Meridian ist schneller, denn er h\u00e4lt unterwegs nicht. Im \u00dcbrigen droht keine Gefahr, denn es gibt keine Durchsage, die eine Anormalit\u00e4t im Fahrplanverlauf andeuten w\u00fcrde.<br \/>\nDie S-Bahn f\u00e4hrt ab. Kurz danach schaltet die elektronische Zuganzeige um und verk\u00fcndet, dass der n\u00e4chste Meridian in 59 Minuten nach M\u00fcnchen fahren wird. Etwa 50 wartende Personen hat die Bahn in diesem Moment als Freunde verloren. Die fragen sich, wieso es die Bahn nicht fertig bringt, ihre Kunden im digitalen Zeitalter wenigstens korrekt zu informieren, wenn sie es schon nicht schafft, ihre Z\u00fcge nach Fahrplan fahren zu lassen?<br \/>\n50 Personen str\u00f6men daraufhin durch die Unterf\u00fchrung in Richtung Gleis 1, weil dort in etwa 20 Minuten die n\u00e4chste S-Bahn nach M\u00fcnchen abfahren soll. Der Lautsprecher schweigt. Irgendwann, so nach 15 Minuten, f\u00e4hrt auf Gleis 2 eine aus M\u00fcnchen kommende S-Bahn ein, die die Sicht auf Gleis 3 nimmt, wo \u00fcblicherweise der Meridian verkehrt. Pl\u00f6tzlich Hektik auf dem Bahnsteig: Still und heimlich scheint auf Gleis 3 der Meridian nach M\u00fcnchen eingefahren zu sein, der eigentlich 58 Minuten zu sp\u00e4t angek\u00fcndigt war, nun aber nach etwa 20 Minuten kommentarlos und wie aus dem Nichts auftaucht. Eine Lautsprecherdurchsage dazu gab es jedenfalls nicht. Bahnfahren in Grafing Bahnhof ist Bahnfahren nach Beobachten und Gef\u00fchl. 50 Menschen st\u00fcrzen sich die Treppe hinunter, rennen durch den Untergrund, st\u00fcrzen dr\u00fcben wieder rauf. Manche schaffen den Geister-Meridian, manche nicht. Aber alle f\u00fchlen sich gleich zweifach von dem Unternehmen Bahn durch den Kakao gezogen. Es g\u00e4be eine drastischere Wortwahl, aber die haben wir teilweise schon verbraucht.<\/p>\n<p><strong>Beispiel 3: <\/strong><br \/>\nEine S-Bahn der neuen Generation auf dem Weg nach M\u00fcnchen. Die Fahrg\u00e4ste werden per digitalem Screen begr\u00fc\u00dft, mit den Annehmlichkeiten des Zuges vertraut gemacht und in die aktuelle Nachrichtenlage eingef\u00fchrt. Es werden auch die folgenden Stationen angek\u00fcndigt. Allerdings wird nicht mitgeteilt, an welcher Station die S-Bahn sich gerade befindet, was drei \u00e4ltere Damen im Abteil in Unruhe versetzt. Im \u00dcbrigen wird den Fahrg\u00e4sten mitgeteilt, dass die S-Bahn durch die sogenannte Stammstrecke unter M\u00fcnchen fahren werde mit Halt an allen Stationen. Das wiederum ist eine glatte Fehlinformation, denn es ist Wochenende, und an diesem Wochenende ist die Stammstrecke wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Da spielt es eigentlich keine gro\u00dfe Rolle, dass auch die angezeigte Uhrzeit um eine Stunde hinterher hinkt. Man fragt sich: Was f\u00fcr Dilettanten arbeiten bei der S-Bahn in der IT?<\/p>\n<p><strong>Beispiel 4: <\/strong><br \/>\nPoing, morgens um 8:54 Uhr. Um 9:00 Uhr soll eine S-Bahn nach M\u00fcnchen fahren. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck, dass wir etwas fr\u00fcher dran sind, denn die S-Bahn f\u00e4hrt bereits jetzt ein. Etwa 15 Minuten sp\u00e4ter steigen wir in Berg am Laim um in die S-Bahn Richtung Ebersberg. Die soll um 9:22 Uhr abfahren. Eine Stimme verk\u00fcndet \u00fcber Lautsprecher, dass die S-Bahn nach Ebersberg f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter kommen werde. Tats\u00e4chlich kommt sie vier Minuten fr\u00fcher. Wir fassen das mal als positives Ereignis auf, zweifeln andererseits aber wieder an der F\u00e4higkeit des Unternehmens, korrekt zu kommunizieren, wann deren Z\u00fcge wo ankommen und abfahren. Wissen die nicht, wo sich ihr Zugmaterial gerade befindet? Wieso k\u00f6nnen Fluggesellschaften auf die Minute genau beim Abflug in Frankfurt die Ankunft in Lissabon, New York oder Teheran vorhersagen, nicht aber die M\u00fcnchener S-Bahn die exakte Ankunft ihrer Z\u00fcge? Selbst Google wei\u00df st\u00e4ndig, wo ich mich befinde? Irrlichtern die Waggons der S-Bahn irgendwo im Netz herum? Haben die keine Computer? Da k\u00f6nnte man schon in Sorge geraten!<\/p>\n<p><strong>Beispiel 5:<\/strong><br \/>\nWir haben einen Termin in T\u00fcbingen. Einen wirklich wichtigen Termin. Vier Personen warten ab 12 Uhr auf uns. Wir k\u00f6nnten mit dem Auto von Grafing nach T\u00fcbingen fahren, aber wir wollen die Umwelt schonen und au\u00dferdem die Zugfahrt zum Arbeiten nutzen. Zudem haben wir ausreichend Zeitpuffer eingeplant &#8211; wir werden T\u00fcbingen Hauptbahnhof gegen 10:45 Uhr erreichen. Selbst wenn bei der Anreise etwas schief l\u00e4uft, sollte das mit dem Puffer auszugleichen sein.<br \/>\nDer Start in Grafing Stadt verl\u00e4uft schlecht. Die S-Bahn um 6:47 Uhr nach M\u00fcnchen kommt nicht. Es gibt auch keine Durchsage. Es gibt gar nichts. Wenn es eine Durchsage gegeben h\u00e4tte, w\u00e4ren wir mit dem Fahrrad nach Grafing Bahnhof gefahren, um um 6:51 Uhr den Meridian zu nehmen. Aber wer nichts wei\u00df, der kann nicht handeln. Wir scannen das Smartphone. Das sagt etwas von Polizeieinsatz auf der Stammstrecke und Verz\u00f6gerungen sowie Zugausf\u00e4llen bei allen S-Bahn-Linien. Die Stammstrecke ist die Achillesferse der M\u00fcnchener S-Bahn. Wenn da etwas stockt, stockt es \u00fcberall. Und es stockt dort oft. Meist ist die Begr\u00fcndung \u201eSignal-, Weichen- oder Stellwerkst\u00f6rung\u201c.<br \/>\nM\u00fcnchen setzt auf die gro\u00dfe, teure L\u00f6sung. M\u00fcnchen baut eine zweite Stammstrecke, einige hundert Meter neben der existierenden Trasse. Die kostet ein Verm\u00f6gen und soll irgendwann fertig werden. Es g\u00e4be eine einfache, schnelle L\u00f6sung. Vom Ostbahnhof f\u00fchrt eine zweigleisige Bahnstrecke s\u00fcdlich um die Innenstadt herum und trifft westlich des Hauptbahnhofs wieder auf das zentrale Gleisnetz. Man k\u00f6nnte diese Gleislinie verst\u00e4rken und dort S-Bahnen fahren lassen. Aber das wollen die M\u00fcnchener irgendwie nicht.<br \/>\nUm 7:07 Uhr kommt eine Regionalbahn in Grafing Stadt an, die \u00fcber den Ostbahnhof zum Hauptbahnhof f\u00e4hrt. Das ist einerseits gut, weil wir damit die gesperrte M\u00fcnchener Stammstrecke umfahren, das ist andererseits zu sp\u00e4t, um den ICE nach Stuttgart zu erreichen. Am Ostbahnhof steht am Gleis gegen\u00fcber ein IC, der \u00fcber Stuttgart nach Karlsruhe will \u2013 das w\u00fcrde passen, nur k\u00f6nnen wir auf die Schnelle nicht recherchieren, wann der abf\u00e4hrt, und ob der \u00fcber den Hauptbahnhof f\u00e4hrt.<br \/>\nM\u00fcnchen Hauptbahnhof. 7:30 Uhr. Der ICE ist weg. Auf die Frage nach der schnellsten M\u00f6glichkeit nach T\u00fcbingen nennt die Dame von der Auskunft eine Verbindung, die um 12.12 Uhr ankommt. Das ist zu sp\u00e4t, geben wir zu bedenken. Da muss es doch etwas Schnelleres geben. Die schnellste Verbindung nach T\u00fcbingen ist die um 12.12 Uhr, sagt die Frau nach erneutem Blick auf ihren Bildschirm. Soll ich Ihnen das ausdrucken?<br \/>\nPer Smartphone gehen wir auf Recherche. Unser ICE kommt um 9:47 Uhr in Ulm an. Um 9:54 Uhr f\u00e4hrt dort ein Regionalexpress nach Plochingen ab, Ankunft Plochingen um 10.41 Uhr. Um 10:44 Uhr f\u00e4hrt von dort ein Regionalexpress nach T\u00fcbingen, Ankunft 11:23 Uhr. Zugegeben, das sind knappe Umsteigezeiten. Aber das weist der Fahrplan der Deutschen Bahn aus. Wenn sie den also einh\u00e4lt, sollte diese Verbindung m\u00f6glich sein. Und \u00fcberhaupt: Wieso hat man diese Auskunft nicht von der DB-Auskunftsdame am M\u00fcnchener Hauptbahnhof erhalten, die wir immerhin explizit nach der \u201eschnellsten Verbindung\u201c nach T\u00fcbingen gefragt haben? Wie, bittesch\u00f6n, sind deren Computer programmiert?<br \/>\nDer ICE f\u00e4hrt nahezu p\u00fcnktlich um 9:49 Uhr in Ulm ein. Wir haben f\u00fcnf Minuten zum Umsteigen. Der Regionalexpress nach Plochingen steht abfahrbereit. Doch er f\u00e4hrt nicht ab. Er f\u00e4hrt wegen \u201eGleis vor uns ist belegt\u201c etwa f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter als vorgesehen ab. Das ist schlecht, denn unsere Umsteigezeit in Plochingen betr\u00e4gt drei Minuten. Zudem f\u00e4hrt der Regionalexpress mit einer Gem\u00fctlichkeit durch die schw\u00e4bischen Lande, dass man den Eindruck gewinnt, auf jedem Kilometer Strecke eine weitere halbe Minute an fahrplanm\u00e4\u00dfiger Zeit zu verlieren. Als irgendwann der Schaffner vorbeikommt und wir ihn darauf ansprechen, dass wir dringend in Plochingen den Anschluss erwischen m\u00fcssen, sagt er, das treffe f\u00fcr mehrere andere Fahrg\u00e4ste auch zu. Er habe schon telefoniert, aber bisher keine Best\u00e4tigung erhalten. Wir bitten nachdr\u00fccklich, er m\u00f6ge nochmal nachfragen, was der gute Mann mit der Bemerkung \u201eSie verzweifeln wohl gerade an der Deutschen Bahn\u201c dann auch tun will. Nur leider nimmt am anderen Ende der Leitung minutenlang niemand ab.<br \/>\nKurz vor Plochingen erwischt er dann einen Verantwortlichen, der sich aber auf den Fahrplan und ein anderes Problem beruft und daher nicht garantieren k\u00f6nne, den T\u00fcbinger Zug warten zu lassen. Wir sehen unseren Termin \u2013 vier Leute warten, es geht um unsere Zukunft \u2013 davongleiten. Dann ruft der Zugbegleiter den Lokf\u00fchrer des T\u00fcbinger Zuges an. Woher auch immer er dessen Handynummer hat. Der Lokf\u00fchrer des T\u00fcbinger Zuges sagt, er habe mehrere Minuten Versp\u00e4tung, also alles kein Problem. Ist das nicht irre? Die Deutsche Bahn funktioniert letztlich, weil das ganze System Versp\u00e4tung hat.<br \/>\nEinige Stunden sp\u00e4ter. R\u00fcckfahrt von T\u00fcbingen nach Grafing. Kein Termin wartet, aber es w\u00e4re trotzdem prima, abends gegen 21 Uhr zuhause anzukommen. Der Zug von T\u00fcbingen nach Plochingen bummelt dahin. Am Ende hat er acht Minuten Versp\u00e4tung. Sechs Minuten h\u00e4tten wir zum Umsteigen gebraucht. Als wir in Plochingen einfahren, f\u00e4hrt der IC nach M\u00fcnchen gerade aus. Oh Deutsche Bahn. M\u00f6ge der Herr Dir einen Fahrplan geben, der G\u00fcltigkeit habe auf Immer und Ewigkeit, und solltest Du dagegen versto\u00dfen, m\u00f6gest Du vielleicht nicht verdammt sein, aber so solltest du werden eine Tochtergesellschaft des Flughafens Berlin Brandenburg. Ihr w\u00e4rt ein tolles Paar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schafft man es, als eigentlich bahnfreundlich eingestellter Mitb\u00fcrger, an der Bahn zu zweifeln? Indem man Bahn f\u00e4hrt. Je \u00f6fter man f\u00e4hrt, desto mehr zweifelt man. Die Zweifel steigern sich zur Verzweiflung, die Verzweiflung zur Wut. 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